In unschuldigem weiss stand dieser Dodge auf dem Hof des Autovermieters und nachdem ein Jeep Liberty definitiv nicht in Frage kam, fiel die Wahl relativ schnell auf den bulligen Wagen aus dem Chrysler-Konzern.
Ein 2.7-Liter V6 mit reichlich Platz und angemessener Beschleunigung. Insgesamt 2500 Meilen fuhren wir diesen Wagen durch Staedte, Wueste und Nationalparks - alles ohne Mucken.
Die Kraftentfaltung hielt sich bei dieser Motorisierung zwar in Grenzen und als das Triebwerk 110 Grad Fahrenheit heisse Wuestenluft atmen musste, war es mit der Beschleunigung nicht mehr allzuweit her, aber fuer US-Verhaeltnisse reichen die paar Pferde locker aus, um im Alltagsverkehr mithalten zu koennen.
Sehr unterschiedlich im Vergleich zu einem Auto aus dem GM-Konzern ist bei Chrysler das Verhalten des Tempomaten: Damit die Geschwindigkeit auch bei Bergabfahrt konstant bleibt, schaltet das Automatikgetriebe notfalls recht unsanft zurueck - ich konnte mich auch nach drei Wochen nicht an dieses Gefuehl gewoehnen und schaltete den Tempomaten in bergiger Umgebung lieber ab.
Fazit:
Netter, geraeumiger, uebersichtlicher Wagen und mit V8 und Handschaltung bestimmt ein tolles Geschoss, mit V6 leider nur oberes Mittelmass.
Gefahrene Meilen: 2.500



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