Nach einigen Wochen Vorbereitung und viel Reinigungsarbeiten am Bird sollte es am Montag nun endlich losgehen auf den Bandit Run 2008!
Am Tag zuvor regnete es in Strömen und im Fernsehen wurde für unsere Gegend schon Überflutungswarnungen ausgerufen - kein Wunder, denn das, was vom Himmel fiel, schien wie der Vorbote zu einer weiteren Sintflut!
So stand es also gar nicht fest, dass wir am morgen losfahren konnten, aber zum Glück verzog sich dieses Super-Unwetter in der Nacht und ließ nur normalen Regen da. Bäh, mein frisch geputzter Firebird musste nun also doch raus in die unwirtliche Witterung und beweisen, dass er nicht aus Zucker war!
Also gut, los ging es. Etwas widerwillig bewegte ich den Vogel aus seinem Käfig und hörte sogleich den Regen auf das heilige Blech und die T-Tops prasseln. Ein Geräusch, bei dem ich am liebsten gleich wieder in die Garage gefahren wäre!
Aber kneifen gilt nicht, den anderen Bird-Inhabern ging es wohl nicht anders, rein mit dem Overdrive und ab nach Ohio!
Die Fahrt verlief recht gut, bis auf einen Stau und den Dauerregen war alles bestens und wir blieben trotz T-Tops trocken … soll mir noch einer erzählen, die wären nicht dicht! ![]()
Nach guten acht Stunden erreichten wir Columbus und fanden dank Navi auch schnell zum ersten Treffpunkt, dem Holiday Inn Hotel in Downtown.
Dort angekommen erwarteten uns schon die ersten “Early Birds” und wir wurden freundlich begrüßt und sogleich wurde der Haubenvogel bewundert - ist ja auch recht ungewöhnlich für eine Thirdgen, das Teil!
Der Regen hatte inzwischen aufgehört und daher konnte man jetzt die Sauerei in voller Pracht sehen - definitiv Zeit für eine Autowäsche! Zum Glück ging es den anderen Teilnehmern genauso und einige davon hatten bereits Hand angelegt, um ihre Vogerl wieder auf Hochglanz zu bringen.
So schlossen wir uns kurzerhand dem Putzkonvoi an, um am nahegelegenen SB-Waschplatz den Hochdruckreiniger zu schwingen. Wir fuhren dabei dem Year One Bandit Trans Am von James nach, der mit seinen LED-Rückleuchten fast meine Netzhaut verbrannte - coole Sache!
Hier noch ein Bild von der Putz-Aktion, bei der wir gleich die ersten Kontakte knüpfen konnten.

Der Trans Am ganz rechts hatte übrigens nicht etwa einen zarten 350er unter der Haube, nein! Hier werkelte ein extrem krasser 455er Motor, der den Pontiac zu einem übelst gelaunten Biest auf der Straße machte!
Und der Sound konnte selbstverständlich auch überzeugen, Jungejunge! Man sah wieder ganz deutlich, wie ernst die Amis bei der Sache sind, wenn es um Motorsport geht. Die zwei normalen 2nd Gens verhielten sich unauffällig und waren größtenteils im Originalzustand - zu Deutsch: hier trafen Welten aufeinander (und mein TBI-Vogel wurde dazwischengequetscht). Dieser krasse Gegensatz zwischen hochgezüchteter Maschine der 4th und des “Ban1″ einerseits und den normalen Serienmotoren auf der anderen Seite sollte einen Eindruck von dem vermitteln, was uns in den kommenden Tagen auf dem Bandit Run erwarten sollte, dazu später mehr.
Nach dem Waschen waren wir alle reif für etwas Kaloriennachschub und so fuhr der kleine Konvoi gleich weiter zum Hooters, wo uns die Mädels mit lecker Wings und Burgern versorgten und die Jungs, die das letzte Mal auch schon dabei waren, ihre Bilderalben zeigten. Zurück im Hotel war noch etwa Zeit für Small Talk, aber schon bald verzogen wir uns aufs Zimmer, um fit für den kommenden Tag zu sein. Schließlich sollte man schon um 8:00 Uhr zur Registration antanzen und um 9:00 war bereits die Abfahrt geplant. Links seht ihr noch einen Blick vom Hotelzimmer aus auf einen Teil des Parkplatzes … das sah schon mal sehr vielversprechend aus und machte definitiv Lust auf mehr!

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