Endlich war es soweit, der Raabe wurde von seiner Schutzhülle befreit und reaktiviert. Zum Vorschein kam ein etwas eingestaubter Firebird und eine Menge Eichelschalen im Motorraum, denn offenbar hatte ein Eichhörnchen sich den Motorrraum als Vorratskammer ausgesucht!
Aber das kann der Vogel schon ab, denn nach Einbau der Batterie und Drehen des Zündschlüssels setzte sich der Motor klaglos in Bewegung und grummelte brav vor sich hin. Auf den den etwas ungesunden Gestank, den der Gute dabei von sich gab, will ich jetzt nicht näher eingehen, denn was raus muß, muß raus!
Ich war gerade mit Chrissies Roadmaster angekommen und im direkten Vergleich fuhr sich der Firebird recht behäbig … ein LT1 ist halt doch ein wenig was anderes! Vielleicht muss sich der Kleine aber erst wieder an die frische Luft und meinen Fahrstil gewöhnen.
Seine erste Fahrt im Jahr 2008 führte den Wagen direkt zum Steakhouse, weil der Fahrer sich dringend ein paar Kalorien einwerfen musste. Der Bird bekam erstmal nichts, weil der Tank noch randvoll war, aber zuhause gab es dann einen Ölwechsel, frisches Kühlwasser und korrekten Druck auf die Pellen. Den Motorraum habe ich von den letzten Resten des verfressenen Eichhörnchens befreit, dessen Tischmanieren übrigens unter aller Sau waren.
Schon morgen geht es in die Werkstatt zum Durchchecken und dann steht einer fröhlichen Firebird-Saison nichts mehr im Wege!


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