Wie kannst du nur einen so schönen Trans Am verschandeln wollen?
Diese frage stellte ich mir eine geraume Zeit selber, bis ich die Antwort hatte: Wieso eigentlich nicht?
Es stimmt schon, daß der Wagen eine tolle Substanz und einen verhältnismässig guten Lack hat, aber so richtig tief glänzen wird er nie können (Einschichtlack) und ich wollte wenigstens einmal im Leben einen alten F-Body mit einem Lack ohne Kratzer, Steinschläge oder gar Beulen mein Eigen nennen.
Genau genommen wird der Wagen nur besser, weil alle seine Unzulänglichkeiten behoben werden und er außerdem eine Menge Neuteile (größteneils von GM) bekommen wird. Dazu schreibe ich ein anderes Mal noch etwas. Bevor es soweit ist, wird er aber auch technisch auf Vordermann gebracht, so daß nach Abschluss aller Arbeiten möglichst wenige Werkstattbesuche angesagt sind. Ist gesünder für den Vogel, wenn man bedenkt, wie man hier in den “Fachbetrieben” mit den Autos umgeht.
Ja, es gibt nur wenige gut erhaltene Exemplare eines Trans Am des Baujahrs 1984, schon gar nicht welche mit der geringen Laufleistung und im Originalzustand. Andererseits muß man sich fragen, ob man als Autobesitzer für den Erhalt dieses Exemplars verantwortlich ist oder ob man nicht damit machen kann, was man will.
Hätte ich den schwarzen Teufel nicht gekauft, so hätte das mit großer Wahrscheinlichkeit ein 16jähriger Junge getan, der als einheimischer Interessent noch zur Auswahl stand. Was das für den Wagen bedeutete hätte, könnt ihr euch vorstellen.
Was die KARRifizierung angeht, habe ich mich für dafür entschieden, den Bird erstmal mit der Original-Frontmaske lackieren zu lassen und später eine Knight-Schnauze machen zu lassen. So kann man den Look je nach Bedarf anpassen und ist nicht für immer auf einen festgelegt.
Mein Entschluss steht jedenfalls fest, das Projekt kann beginnen!

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