F-Body-Nation
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Autor Thema: Motor und Getriebe ausbauen . wie?  (Gelesen 923 mal)
grisi
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Aichwald (Kreis ES)

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« am: 26. Dez 08, 02:32 »

Hallo,
mein 70er ist mittlerweile zu einem 'Auslaufmodell' geworden. Der Ölfarbe nach  ist es primär Getriebeöl, aber auch ein wenig Motorenöl. D. h. die Einheit muss raus um die Simmerringe zu wechseln. Hierzu meine Fragen:
- Immer die komplette Einheit raus, oder Motor und Getriebe separat (Reihenfolge)?
- Da mein Werkstattkran (von 'Güde') keinen extrem langen Ausleger hat, möcht ich die Frontschürze mit abbauen, die ist bei mir ja noch komplett aus Blech, der Aufwand sollte sich im Rahmen halten - oder?

LG
Chris
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Firehawk
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« Antwort #1 am: 26. Dez 08, 08:57 »

Zuerst baust Du einfach mal das Getriebe aus, das geht schnell und einfach!  Dann kannst Du checken woher das Öl überhaupt kommt! Da Du die 2teiligen Simmeringe verbaut ist ist das wechseln dieser nicht gerade ein Spass und evtl. muß der Motor angehoben werden, dazu demontiert man aber nicht den Vorderbau, vielmehr nimmt man dazu die Haube ab! Das Getriebe muß aber trotzdem raus, klar kannst Du aber auch beide zusammen rausheben - aber warum!?  zwinker
So wie ich das gelesen habe, hast Du so etwas aber noch nie gemacht, warum also selbst das Risiko eingehen dabei etwas kaputt zu machen - für eine Werkstatt sind das Peanuts und die Kosten halten sich dabei in Grenzen!
« Letzte Änderung: 26. Dez 08, 09:01 von Firehawk » Gespeichert



Citymudder
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Der blaumettallicmacher


« Antwort #2 am: 26. Dez 08, 12:36 »

Hallo !
Also wir bauen grundsätzlich Motor und getriebe zusammen aus.Das ist einfacher.Wenn Du unter dem Auto das Getriebe rausnehmen willst ist das immer ne mordsfummelei.Da so oder so beides raus muß lieber gleich auf einen Streich.
Alle leitungen und kabel lösen und vernünftig an die Seite legenAlles was sonst noch dranbammelt wie krümmer auch demontieren.
Am besten geht diese Aktion wenn Du einen Balancer benutzt(damit kann der Neigungswinkel von MOTOR/GETRIEBEeinheit verstellen)
Bedeutet:Hängt die einheit am Haken und wird angehoben kippst Du alles zusammen nach hinten an und hochpumpen und so weiter.Geht problemlos und ist eigentlich wenn Du es nicht allein machst recht simpel.
Der enorme vorteil ist der zusammen bau von motor und getriebe ausserhalb des motorraums.Geht wesentlich einfacher wegen dem Wandler und kommst auch besser an die oberen getriebeschrauben.
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Einmal nen Ami immer nen Ami,oder auch mal zwei.
grisi
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« Antwort #3 am: 28. Dez 08, 16:07 »

Danke Euch für die Tipps,

@Firehawk:
Werkstatt kommt nicht in Frage, erstens bin ich Schwabe, zweitens Lehrer (die wissen ja bekanntlich immer alles besser ;-) und drittens hab ich meinen 2l 56er Käfer bereits bis auf die letzte Schraube (incl. Motor u. Getriebe) zerlegt und wieder zusammen bekommen - hab also durchaus nur eine linke Hand. Außerdem mach mir das Schrauben mindestens soviel Spaß wie das Fahren. Trotzdem Danke.

@Citymudder:
So hab ich mir das auch vorgestellt (und in DMAX.... machen die das meist auch so). Unterm Auto liegen und 100kg Getriebe rein und raus stemmen stell ich mir nicht wirklich prickelnd vor.

Frage: Frontpartie mit Lampen, sowie Kotflügel demontieren - wie aufwändig ist das? Stell mir vor, dass dann der Motor doch wesentlich zugänglicher wäre, nix verkratzt werden könnte und man die Mot./Getr. Einheit gemütlich von vorne rein und raus fahren könnte. Beim Käfer ist es z.B. mit einem schraubbaren Heckblech ein wahre Freude den Motor zu wechseln . . .

LG
Chris
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camarotom
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Böser Onkel ;)


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« Antwort #4 am: 28. Dez 08, 16:16 »

Wenn Du den Standardkran mit 1t Hubkraft hast, reicht der eigentlich aus um das Trumm ohne Demontage der Frontmaske rauszuheben. Bei meinem 70er Camaro habe ich nur die Fronststoßstange demontiert.
Motor und Getriebe rein und rausfahren geht so einfach wie beim Käfer nicht, da der Motor auf dem Vorderachsträger befestigt ist und Du die Motor-Getriebeeinheit zumindest soweit anheben musst um mit dem hinteren Teil der Ölwanne über den Träger zu kommen.
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Citymudder
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Der blaumettallicmacher


« Antwort #5 am: 02. Jan 09, 09:13 »

Da hat der Camarotom aber sowas von recht.Schließe mich dem voll an.
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engineer
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If you dont find the trouble, the trouble find you


« Antwort #6 am: 02. Jan 09, 19:46 »

Auch auf die Gefahr hin, hier "gefeuert" zu werden:

...hast Du so etwas aber noch nie gemacht, warum also selbst das Risiko eingehen dabei etwas kaputt zu machen - für eine Werkstatt sind das Peanuts und die Kosten halten sich dabei in Grenzen!

So soll das hier im Tech Talk laufen, hm? wus?
@Mod und Chefbody: Ich respektiere euren Standpunkt absolut und versuch mich danach zu richten...; Bekomme sowas aber nicht damit überein.

Zum Topic:

Technologie 1:
wie von Citymudder und camarotom beschrieben. Frage (im "Namen der Allgemeinheit" und um was zum Diskutieren zu haben):
Für das durchschwenken des Getriebes der Motor/ und Getriebeeinheit zwischen Achskörper und Spritzwand ist ein Anheben des Wagens erforderlich oder?

Ich frag, weil "sein" Problem anscheinend die "Ausladung" des Kranes ist. Das Problem der "mangelnden Hubhöhe" geht mit diesem aber meist einher.

Technologie 2:
Motorhaube ab, mit Flaschenzug Motor hinausheben und Wagen darunter wegrollen.
Dies impliziert einen rollfähigen Wagen und einen zweiten Mann.
Getriebe verbleibt im Fahrzeug oder wird Vorher/später ausgebaut.
Vorteil, auf absolutem "Garagenniveau" realisierbar, sofern man das Hebezeug an der Decke festmachen kann.

Technologie 3:
Motor/Getriebeeinheit mitsammt des Vorderachskörpers abschrauben, Restkarosse nach oben wegheben.
Dies klingt brachial, ist aber bei vielen "neumodernen" Autos oft der einzige Weg für einen Motorausbau.

Ein befreundeter Werkstattmeister hat mir einen Zeitvorteil anhand einer 3.Gen rechnerisch nachgewiesen.
Zwingend ist hier eine Hebebühne und die Möglichkeit einer Fahrwerkseinmessung.


Zur Frage des Frontmaskenabbaus.
Kenn ich, habe ich hier an Board bereits zweimal angesprochen.
Grund war die mangelnde Ausladung des Kranes - und das war kein "Baumarktmodell".
Tip, messe mal aus, ob Du über die Seite hinkommst.
Aber, sobald es nicht "satt" sondern nur "beinahe" reicht, laß es. Es reicht dann nicht.

Noch eines.
Wenn der Motor raus ist, kann man es sich im Motorraum "gemütlich" machen.
Will sagen, daß ein Wandlertausch bzw. Wechsel der dort verbauten Dichtringe für mich noch kein Grund zum Ausbau des Getriebes wäre.
Die Möglichkeit einer "Hebebühnennutzung" wäre für mich hier das entscheidende Kriterium.

engineer
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camarotom
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Böser Onkel ;)


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« Antwort #7 am: 02. Jan 09, 20:40 »

Bei meiner Methode muss der Wagen etwas angehoben werden, da sonst der Winkel nicht ausreichend ist Motor und Getriebe "durchzufädeln" (Sofern keine Grube vorhanden ist). Ich habe meinen Camaro dazu vorn auf Auffahrrampen gestellt und hinten mit "Jack-Stands" auf das gleiche Niveau gebracht.

Die Reichweite meines 1 to Kranes hat ausgereicht um den 400cui Pontiac mit samt Getriebe rauszuheben, der ein wenig schwerer ist als ein Chevy Small Block. Ich muss aber dabei zugeben mich nicht an die vorgegebenen Löcher für den Ausleger gehalten zu haben. Das Risiko einzugehen muss jeder für sich selbst entscheiden.
« Letzte Änderung: 02. Jan 09, 22:17 von camarotom » Gespeichert
CAMAROAL82
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« Antwort #8 am: 02. Mär 10, 08:19 »

Hallo,
ich habe es letztes jahr gemacht und sage nur für einen, der es zum ersten mal macht würde ich erst das getriebe ausbauen und dann den motor!
Beides zusammen ist eine fummelei ! Besonders wenn man nicht die richtige örtlichkeit dazu hat.
Camarotom hat da ein gewisses wissen und auf den würde ich vertrauen! Mir hat er auch schon oft geholfen, und hat immer gestimt was er gesagt hat!
Gruß Almir
P. S. bin auch aus dem schwabenland zwinker
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